Sylvia Plach

Glücksgefühle (Teil 2)

Gluecksgefuehle

Liebeskomödie

Lillian Bennetts Gefühlswelt wird nicht nur während ihres Urlaubs auf der Insel Tobago, sondern auch in London erneut auf eine Zerreißprobe gestellt, die ihr bald über den Kopf wächst! Und da, für die ohnehin gebeutelte Lilly, die erlebten Situationen noch nicht ausreichen, kommt es darüber hinaus in ihrer Heimatstadt zum absoluten Desaster! Denn was sie bereits für abgeschlossen hält, holt sie auf aufsehenerregende Weise wieder ein und das, was sie nicht so rasch erwartet hat, überrumpelt sie so dermaßen, dass es sie vollends aus dem Gleichgewicht zu schleudern droht! Doch wozu hat sie ihre beste Freundin Darla? Steht sie ihr diesmal wieder im Weg oder ist sie schlussendlich gar die Rettung aus dieser prekären Lage?

Wieder einmal hat die Protagonistin Lilly wenig Spielraum, um in Sache Liebe mit ihren erregenden Begleitsymptomen, den für sie richtigen Weg zu finden. Lilly wird mit Problemen überhäuft, die sie wieder mit humorvoller Bravour und den liebgewonnen Auseinandersetzungen ihrer Gedanken meistern wird. Doch wie wird sie es diesmal schaffen, einen akzeptablen Abschluss zu erreichen?

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Leseproben

Leseprobe 1

Daraufhin küsste er mich nochmals, aber nun mit mehr Hingabe und meine Körpertemperatur stieg nicht mehr allein aufgrund der warmen Mittagssonne – die von Adrian ausgehende Hitze tat das Übrige dazu.

Ich blickte zum Himmel und schloss leicht meine Augen. In diesem Augenblick fühlte ich mich pudelwohl, aber meine Gedanken befanden sich zu meinem Leidwesen nicht gerade in Urlaubsstimmung. „Wäre nur das gesamte Leben so beschaulich wie eben in diesem Moment“, murmelte ich so vor mich hin.

„Und was spricht eigentlich dagegen?“

Ich drehte mich zu ihm und starrte regelrecht in seine grünlich schimmernden Augen. Mein Mund konnte oder wollte darauf keine Antwort geben. Wie sollte ich einem Mann erklären, dass er Schuld an meinem neuerlichen Gefühlstumult war, dass er nicht die einzige männliche Person war, mit der ich in letzter Zeit intim war, dass ich seit einigen Wochen nicht genau wusste, ob ich noch fähig war, zwischen einer Partnerschaft, die sich nur auf Sex konzentrierte, und einer tief gehenden Beziehung zu unterscheiden? Es herrschte eine Kraftlosigkeit in mir, die ich nicht zu bezwingen vermochte! Und das I-Tüpfelchen war die morgige Abreise und die damit verbundene, unvermeidliche Trennung von ihm!!

Adrian stützte sich besorgt auf seine Ellbogen auf und sah abwechselnd zu mir und in die Ferne. „Möchtest du darüber sprechen? Ich bin ein aufmerksamer Zuhörer“, vertraute er mir ruhig an.

Ich befeuchtete meine Lippen, um sie auf ein Gespräch vorzubereiten, aber es kam nur ein krächzendes „Ach“ heraus. Nein, ich mochte nicht darüber reden! Morgen war sowieso alles wieder vorbei.

Leseprobe 2

Es war wunderschön, wie sich die Sonne den Weg hinter das Meer suchte, die Abenddämmerung die gesamte Anlage überflutete und die Nacht hereinbrach. Ich zückte meinen Fotoapparat und hielt diese idyllischen Lichtstimmungen würdig fest. Und just in diesem bezauberten Moment sah ich in der Ferne Adrian auftauchen und mein Herz galoppierte wie wild, bis zu dem Augenblick, als ich eine umwerfend schöne Frau an seiner Seite erblickte! Während meine Pumpe kurzfristig aussetzte, musste ich mich an einem Baum anlehnen, um nicht wegzukippen!

Die beiden steuerten geradewegs auf die Cocktailbar zu. Sie lachten ausgelassen und es schien so, als ob sie ein Liebespaar wären. Adrian hatte den Arm um die Frau gelegt und sie kuschelte sich geschmeidig an ihn.

Mein Körper versteinerte sich, aber dadurch hörte ich unweigerlich auf zu atmen. ‚Also atme, atme und nochmals atme!‘, befahl ich mir.

Die Atmung funktionierte wieder – und auch meine Gedanken fanden wieder ihren zugedachten Weg und bescherten meiner Gefühlswelt ein voluminöses Chaos! Meine Unfassbarkeit war immens!!

Dieser Kerl hatte mir vor zwei Tagen seine aufrichtige Liebe auf den ersten Blick geschworen und heute vergnügt er sich offensichtlich mit einer anderen!

Jetzt hatte sich auch die Frage erübrigt, warum der Mistkerl von Tauchlehrer sich nicht mehr bei mir gemeldet hatte!

Enttäuscht, nein wütend, rannte ich in meine Unterkunft und schmiss die Tür zu, dass alles nur so wackelte. Ein Erdbeben konnte es mit Sicherheit auch nicht besser krachen lassen.

Ich donnerte meine Schuhe gegen die Wand, schleuderte meinen Körper auf das Bett und heulte in das Kopfkissen, bis es feucht war.

Warum ich das tat, das wusste ich nicht. Vielleicht, weil sich die kurze Zeit mit Adrian so wunderbar angefühlt hatte und jetzt fühlte es sich an, als wäre es falsch gewesen. Irgendwann fiel ich mit verweinten Augen in einen unruhigen Schlaf.

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